• Lesung: Tübingen: Dr. Hendrik Cremer: „Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen.“

    Do., 8. Januar, 19 Uhr,
    Gemeindesaal Eberhardskirche,
    Eugenstr. 26,
    Eintritt 10 Euro

    KLAPPENTEXT DES BUCHES

    Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, wird im öffentlichen Diskurs nicht abgebildet. Die Partei wird verharmlost, indem sie etwa als „rechtspopulistisch“ bezeichnet wird. Dabei hat sie sich längst zu einer rechtsextremen Partei entwickelt. Ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Zugleich erzielt sie hohe Zustimmungswerte, und Vertreter:innen demokratischer Parteien grenzen sich nicht genügend von ihr ab. Cremer zeigt eine Entwicklung, die angesichts der deutschen Geschichte lange nicht für möglich gehalten wurde. Die Strategie der AfD droht aufzugehen, wenn sich der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandelt.


  • Zitat: Jan Böhmermann, Showmaster

    „…Es ist vielleicht nicht neu, aber immer wieder beeindruckend, wenn man es erlebt: Wie sich im echten Leben, also bei analogen Begegnungen, Dinge in Minuten auflösen, die online zu Bürgerkriegen führen…Es ist alles in der Realität nicht 20 Prozent so schlimm, wie uns das Internet glauben machen will. In der zwischenmenschlichen Begegnung war alles .. lösbar. „

    aus einem Interview der Süddeutschen Zeitung, veröffentlicht am 15.11.2025


  • Brigitte Bardot ist tot

    Brigitte Bardot, so heißt es in der Süddeutschen Zeitung, habe gemacht, was sie wollte. Genauso in ihren Filmen, wie im wirklichen Leben.

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  • Stuttgart: Augen-auf-Kinotag: „Das Geheime Stockwerk“ im Atelier am Bollwerk

    Wegsehen war schon immer eine schlechte Idee. Unter dem Motto „Wann erhebe ich meine Stimme?“ lädt der Augen-auf-Kinotag in Stuttgart, Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt und Rostock dazu ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und zu fragen: Was bedeutet sie für uns heute?

    Im Zentrum steht der vielfach ausgezeichnete Kinder- und Familienfilm DAS GEHEIME STOCKWERK von Norbert Lechner. Der Junge Karli entdeckt, dass er im Hotel seiner Eltern mithilfe eines alten Lastenaufzugs in der Zeit reisen kann und landet in einem Stockwerk im Jahr 1938! Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Gemeinsam lösen sie einen aufregenden Kriminalfall und Karli begreift, was für ein Schatten über der Welt seiner neuen Freund:innen liegt.

    Premiere mit einer Keynote von Annette Schavan (Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung EVZ)
    Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit André Fetzer (Produzent DAS GEHEIME STOCKWERK), Maximilian Reinwald (Kinderdarsteller DAS GEHEIME STOCKWERK), Dr. Veronika Heilmannseder (Historikerin), Luigi Toscano (UNESCO Artist for Peace, Fotograf und Filmemacher) und Jochen Laube (Produzent u.a. ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL und der Instagram-Serie ICH SOPHIE SCHOLL). Moderation: Adrienne Braun (Kulturjournalistin & Moderatorin)

    SCHULKINO ZUM AUGEN AUF-KINOTAG

    Vormittags am 27. und 28. Januar können Schulklassen im Atelier am Bollwerk vier ausgewählte Filme, die die Geschichte des Nationalsozialismus berührend, zeitgemäß und altersgerecht erzählen, erleben und diskutieren. Zu allen Vorstellungen werden Filmschaffende und Filmexpert:innen erwartet. Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.augenauf-kinotag.de/schulkino/schulprogramm-am-kinotag/programm-stuttgart

     

    Der Augen auf-Kinotag ist eine Initiative der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ). Konzipiert und umgesetzt wird der Kinotag gemeinsam mit der Agentur Jetzt & Morgen. Filmpädagogisch begleitet von VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz, in Kooperation mit den SchulKinoWochen.

     

     


  • OMAS beim Konzert der Fantastischen Vier

    Die OMAS GEGEN RECHTS finanzieren sich durch Spenden – bei den Fantas in der Schleyerhalle sammelten sie Pfandbecher.

    Es gibt nichts Gutes – außer man tut es. Zahlreiche Fans der Fantastischen Vier taten genau das. Bei den zwei Konzerten der Hiphop-Band in der Stuttgarter Schleyerhalle überließen sie ihre Pfandbecher den OMAS GEGEN RECHTS Stuttgart. Diese hatten vor dem Auftritt von Smudo und Co. die Besucher*innen Gäste über ihre Sammelaktion informiert und nahmen danach die beliebten Fanta-Becher entgegen. Manche Gäste, die sich von dem Souvenir nicht trennen wollten, spendeten stattdessen Geld. Herzlichen Dank euch allen.

    Mit einem Teil der Einnahmen finanzieren die OMAS ihre Arbeit für die Demokratie – unter anderem Informationsmaterial zur Landtagswahl am 8. März 2026. Der andere Teil geht an die Hamburger Initiative Laut gegen Rechts, mit der die Fantastischen Vier seit über 20 Jahren zusammenarbeiten.


  • DLRG Württemberg: Mitgliedschaft unvereinbar mit Personen, die aktiv die AfD unterstützen

    Foto: DLRG

    Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. – DLRG – hat ihre Satzung dahingehend erweitert, so heißt es in der Stuttgarter Zeitung, dass die Mitgliedschaft in der DLRG der Person verweigert wird, die „Organisationen, Vereinigungen oder Parteien aktiv unterstützt, deren Ziele in Wort und Tat mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung unvereinbar sind“. Insbesondere gelte dies, wenn die Organisation, Vereinigung oder Partei „im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder des Landes Baden-Württemberg aufgeführt ist“.

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  • Krüppel gegen Rechts

    Foto von Gerson Lozano auf Unsplash

    Die Initiative „Krüppel gegen Rechts“ aus Kassel warnt vor der AfD und einer zunehmenden Menschenfeindlichkeit. Gründerin Claudia Buntzel, die eine psychische Beeinträchtigung hat, erklärt, die Gruppe setze sich „für Menschenrechte und gegen rechte Hetze“ ein. Sie weiß, dass der Name provoziert, sieht darin aber eine bewusste Wiederaneignung eines Schimpfworts. „Der Name macht mit Stolz auf ein Thema aufmerksam: Wir waren die, die früher umgebracht wurden“, sagt Buntzel. Die bundesweite Bewegung knüpft an die „Krüppelbewegung“ der 1980er-Jahre an, die bereits mit dem Begriff provozierte, um Diskriminierung sichtbar zu machen.(bi.)


  • Rosa von Praunheim ist tot

    Dieses Bild wurde von Martin Kraft unter der freien Lizenz CC BY-SA 3.0 veröffentlicht

    „…Rosa von Praunheim (bürgerlich Holger Bernhard Bruno Mischwitzky; * 25. November 1942 in Riga als Holger Radtke, † 17. Dezember 2025 in Berlin[1][2]) war ein deutscher Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie sowie Aktivist, öffentlicher Wegbereiter und Mitbegründer der LGBTQ-Bewegung in Deutschland…“(b.)

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  • Omas, überall (XVI)

    Der Protest gegen rechtsextreme Aufmärsche in Nürnberg nimmt an Dynamik zu. Besonders im Umfeld des weltberühmten Christkindlesmarkts formiert sich Widerstand: Die Initiative „Omas gegen Rechts“ erhält zunehmend Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Geschäftsleuten. Viele Betreiber von Weihnachtsbuden beklagen Umsatzeinbußen, weil die rechtsextremen Kundgebungen in der Innenstadt Besucher abschrecken und für ein Gefühl von Unsicherheit sorgen.(bi.)


  • Tübingen: Lesung und Gespräch – Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen

    Die Gefahr, die von der AfD ausgeht, wird in der öffentlichen Diskussion zu wenig thematisiert, sagt Hendrik Cremer. Ihre Ziele werden nur unzureichend thematisiert, ihre Gewaltbereitschaft wird regelmäßig ausgespart. Am 8. Januar liest und spricht Cremer auf Einladung der OMAS GEGEN RECHTS Tübingen und der Buchhandlung Osiander über sein Buch „Je länger wir schweigen, desto mehr Mut werden wir brauchen. Wie gefährlich die AfD wirklich ist“.

    Hendrik Cremer, Dr. jur., ist beim Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin tätig. Zu seinen langjähren Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtsextremismus und Rassismus. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und war schon häufig im Bundestag und in Landtagen als Sachverständiger geladen.


  • Wir nennen ihre Namen – Mahnwache für 221 Todesopfer rechter Gewalt

    Am 35. Todestag von Amadeu Antonio versammelten sich die OMAS GEGEN RECHTS in Esslingen zu einer Mahnwache. Sie verlasen die Namen, Alter, Tag und Ort des Todes von insgesamt 221 Personen, die in Deutschland seit 1990 von rechten Gewalttätern ermordet wurden.
    Amadeu Antonio war 1987 als Vertragsarbeiter von Angola in die DDR gekommen. Am 24. November 1990 wurde der 27-Jährige in Eberswalde von einer Gruppe Skinheads niedergeschlagen. Er starb elf Tage später an den schweren Kopfverletzungen. Zu seinem Gedenken wurde die Amadeu-Antonio-Stiftung gegründet, die die Gesellschaft gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus stärken soll.


  • Zitat: Niccolò Raselli, 1995 bis 2012 Ordentlicher Richter am Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne

    „…Die Forde­rung nach einem Verbot der AfD kommt dem Einge­ständnis gleich, weder die poli­ti­schen Struk­turen noch die mass­ge­benden poli­ti­schen Kräfte seien in der Lage, die AfD aufzu­halten. Gerade für solche Konstel­la­tionen ist die Verbots­klausel des Grund­ge­setzes konzi­piert. Denn besteht die Über­zeu­gung, die demo­kra­ti­schen Abwehr­kräfte seien hinrei­chend, um die rechts­staat­li­chen Struk­turen und die Grund­rechte zu erhalten, ist eine Verbots­klausel eigent­lich überflüssig…“(b.)

    aus geschichtedergegenwart.ch vom 19.10.2025


  • Omas, überall (XV)

    „…Die Omas gegen Rechts Bielefeld setzen sich seit sechs Jahren für eine demokratische Gesellschaft ein. Dafür sprechen sie in Schulen über die Gefahren des Rechtsextremismus und das Grundgesetz, nehmen an Gedenkveranstaltungen teil oder zeigen auf Demos und Kundgebungen gegen Rechts Gesicht. Über 100 Frauen zählen sich mittlerweile zu den Omas gegen Rechts in Bielefeld…“

    Jetzt wurde ihr Einsatz belohnt. Mit dem Bielefelder Integrationspreis, der auch an Emine Gözen von der Initiative für Frieden und Hoffnung e.V. und das MediNetz unter dem Dach des Vereins AK Asyl e.V. Dotiert ist der Preis mit 10.000 Euro.

    Susanne Glahr-Schroeder, Mitbegründerin der Omas gegen Rechts Bielefeld: „Ich möchte, dass meine Enkel in einer Welt aufwachsen, in der die Demokratie weiter Bestand hat.“

    siehe auch Omas gegen Rechts mit Bielefelder Integrationspreis ausgezeichnet, WDR, vom 20.11.2025


  • Podcast: Anna Ohnweiler

    Als Gründerin von „Omas gegen Rechts“ in Deutschland hat Anna Ohnweiler eine Bewegung ins Leben gerufen, die heute Tausende Menschen vereint – für Demokratie, Toleranz und gegen jede Form von Extremismus. Die gebürtige Rumänin, die selbst in einer Diktatur aufwuchs und einst als Staatenlose nach Deutschland kam, erzählt im Podcast „Die Boss“ von Stern.de/RTL+ von der Entstehung der Initiative vor fast acht Jahren und von eigenen Schulungen, um bei Stammtischgesprächen etwas entgegenhalten zu können. Im Gespräch mit Alexandra Frank berichtet sie auch, warum ihr Engagement vor allem auch „Enkelschutz“ bedeutet, weshalb ihr Alter eher hilfreich ist und wie sie zu Einschüchterungsversuchen steht.


  • Stuttgart: Verena Lueken: Alte Frauen – Lesung und Gespräch

    Weise, kühn und frei – das ist das Alter. Und das zeigen Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera, Lucinda Childs oder Ulrike Edschmid. Manche haben sich neu erfunden, andere haben immer weitergemacht und schaffen im hohen Alter dann den internationalen Durchbruch als Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Sie sind mutig, fordern nichts ein, aber nehmen sich, was sie brauchen. Ein Buch über Freiheit im Alter jenseits gesellschaftlicher Klischees. »Eigentlich bin ich eine alte Frau«, meinte ein guter Freund von Verena Lueken bei ihrer ersten Begegnung. Daniel war Mitte Dreißig, liebte Männer – und Frauen, wenn sie nicht mehr so jung waren. Abseits ihrer Rolle als freundliche Oma sind alte Frauen in unserer Gesellschaft keinesfalls immer und überall gut angesehen. Je älter die Frauen sind, desto mehr verschwinden sie aus der Öffentlichkeit. Und tauchen erst wieder auf, wenn sie auf die Hundert zugehen oder als Exzentrikerinnen auf TikTok Karriere machen. Was alte Frauen wirklich sind: Feministinnen, Liebende, Kämpfende, Unangepasste, oft auch Spät-»Entdeckte«. Verena Lueken zeichnet inspirierende Lebensentwürfe nach, in all ihrer Leidenschaft und Vitalität. Verena Lueken, langjährige Autorin und Kritikerin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wurde für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.


  • Stuttgart: Hannah Lühmann, Mithu Sanyal: Tradwives auf Heimatsuche – Die Geschichte einer Radikalisierung

    Das vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin initiierte bundesweite »heimaten Festival für die plurale Demokratie« macht auch in Stuttgart Station: Im Literaturhaus zu Gast ist die Journalistin und Schriftstellerin Hannah Lühmann mit ihrem neuen Roman »Heimat« – die Geschichte der Radikalisierung einer liberalen jungen, großstädtisch geprägten Mutter hin zur »Tradwife«. »Tradwife« ruft einen Weiblichkeitsbegriff auf, der seit den 2020er Jahren durch Social-Media-Influencerinnen als neuer Lifestyle präsentiert und propagiert wird und die Erfüllung von Frauen im Haushalt, der Kindererziehung und der Unterordnung unter den Mann sieht, oftmals unterfüttert von rassistischen Ideologien.

    Mit Hannah Lühmann ins Gespräch kommt die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Mithu Sanyal. Sie untersucht sowohl in ihrer Literatur als auch in ihren wissenschaftlichen Texten klug und originell Weiblichkeitsbilder, Formen sexualisierter Gewalt, Alltagsrassismus und Postkolonialismus und hat u. a. einen Beitrag für den 2019 erschienenen Sammelband »Eure Heimat ist unser Albtraum« verfasst – eine kritische Gegenwartsanalyse aus postmigrantischer Perspektive. Ins Gespräch gebracht durch Vatan Ukaj von WERTansich(t) diskutieren die Autorinnen über Heimatkonzepte, Geschlechterbilder, Sehnsucht und Illusion.

    Eine Initiative vom Haus der Kulturen der Welt im Rahmen von »heimaten«, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; eine Kooperation von WERTansich(t), StadtPalais Stuttgart, Black Community Foundation Stuttgart e.V., Deutsch-Kurdisches Forum e.V. und Literaturhaus Stuttgart


  • Online: Wie geht es unserer Demokratie – und was stärkt sie?

    Der Demokratie-Monitor der Universität Hohenheim zeigt: Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland ist mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden. Gleichzeitig verbreiten sich populistische Deutungen und Verschwörungsmythen spürbar. So glaubt etwa ein Viertel, Politik werde von „geheimen Mächten“ gesteuert, und rund ein Fünftel ist überzeugt, Massenmedien würden die Bevölkerung „systematisch belügen“.

    Im Rahmen der Online-Reihe „Demokratie verbindet: Impulse und Begegnungen“ stellt Prof. Dr. Frank Brettschneider zentrale Ergebnisse des aktuellen Demokratie-Monitors vor. Diese Studie beruht auf einer repräsentativen Befragung von über 4.000 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland und fragt: Wie stabil ist unsere Demokratie – und wo wird Misstrauen zum Risiko? Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
    Wie setzen sich rechtspopulistische Erzählmuster und Verschwörungsmythen zusammen?
    Wie verbreitet sind Misstrauen gegenüber „den Medien“ und „der Politik“ – und in welchen Gruppen?
    Was bedeutet das für das Vertrauen in Institutionen, unsere politische Streitkultur und den Alltag vor Ort?

    Der Vortrag zeigt sowohl die robusten Seiten unserer Demokratie als auch die wunden Punkte, über die wir reden müssen. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion. Eingeladen sind alle, die besser verstehen wollen, wo unsere Demokratie steht – und was wir selbst dazu beitragen können, sie zu stärken.

    Prof. Dr. Frank Brettschneider ist seit 2006 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Seine Schwerpunkte sind politische Kommunikation und Wahlforschung, Kommunikation bei Bau- und Infrastrukturprojekten sowie Verständlichkeitsforschung.

    Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Demokratie verbindet: Impulse und Begegnungen“: In den sechs Monaten vor der Landtagswahl am 8. März 2026 beleuchten digitale Angebote aktuelle Entwicklungen, sorgen für Vernetzung, stärken die Handlungsfähigkeit von Individuen und Institutionen durch Erfahrungsaustausch und voneinander lernen. Die Reihe richtet sich an ehrenamtlich Aktive und Mitarbeitende der rund 140 Bündnis-Partnerorganisationen sowie eine breite interessierte Öffentlichkeit. Unter dem Dach des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte Baden-Württemberg, ins Leben gerufen von NABU, AWO und AG der LandFrauenverbände Baden-Württemberg.

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  • Online: Haltung zeigen im Job – gemeinsam gegen rechts und Spaltung

    Haltung zeigen im Job – gemeinsam gegen rechts und Spaltung

    Wie reagieren, wenn im Betrieb oder Büro rechte Sprüche fallen, Kolleg*innen ausgegrenzt werden? Schweigen ist bequem – aber keine Lösung. Die Historikerin Chaja Boebel von der IG Metall Berlin, Bildungsreferentin und in der Grundsatzabteilung der IG Metall für den Themenkomplex „Pro Demokratie“ verantwortlich, berichtet aus der gewerkschaftlichen Praxis und lädt zur Diskussion ein. Sie zeigt, wie Beschäftigte und Interessenvertretungen dem Rechtsruck entgegentreten können, nicht allein bleiben müssen und eine demokratische, solidarische Arbeitskultur stärken können.

    Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Demokratie verbindet: Impulse und Begegnungen“: In den sechs Monaten vor der Landtagswahl am 8. März 2026 beleuchten digitale Angebote aktuelle Entwicklungen, sorgen für Vernetzung, stärken die Handlungsfähigkeit von Individuen und Institutionen durch Erfahrungsaustausch und voneinander lernen. Die Reihe richtet sich an ehrenamtlich Aktive und Mitarbeitende der rund 140 Bündnis-Partnerorganisationen sowie eine breite interessierte Öffentlichkeit. Unter dem Dach des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte Baden-Württemberg, ins Leben gerufen von NABU, AWO und AG der LandFrauenverbände Baden-Württemberg.

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  • Filme gegen Rechts: Masterplan am 4. Dezember

    Das Bild zum Trailer

    Das Treffen rechter Vordenker bei Potsdam im November 2023 war ein Weckruf für die deutsche Gesellschaft. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Masterplan – das Treffen in Potsdam und seine Folgen“ von Volker Heise ist am 4. Dezember, 19 Uhr, im Kommunalen Kino in Esslingen zu sehen. Er beleuchtet die investigative Arbeit der Journalisten von „Correctiv“, die die Veranstaltung publik machten und die dort ventilierten Pläne zur „Remigration“ – von den Teilnehmern verstanden als Massenausweisung von Immigranten oder deren Kindern, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Eine Diskussion schließt sich an.


  • Zitat: Philipp Ruch, Zentrum für politische Schönheit

    „..Wir haben in der Schule gelernt: Faschismus ist etwas total Widerliches, etwas Abstoßendes … das ist das Schlimmste der Welt! Dabei ist Faschismus pure Energie. Schauen wir in unsere Gegenwart: Es ist pure politische Schwerkraft. Faschismus ist sexy! Wir werden dem Phänomen nicht gerecht, wenn wir nicht sehen, welche Anziehungskräfte es in unserer Gesellschaft entfesselt. Es sind gerade nicht nur die Abgehängten und Deklassierten, die den Faschismus wählen. Es sind die Begeisterten. Die mit den glühenden Augen, die in die Kameras schauen und für ihre Partei kämpfen. Sie sind viel begeisterter von ihrer Partei als wir beide von unseren…“

    Zitat aus: der Freitag, 30.10.2025


  • Stuttgart: Starke Demokratie im Netz – wie schützen wir die Demokratie online?

    Das Internet bietet neue Möglichkeiten der Teilhabe. Gleichzeitig nimmt die gezielte Verbreitung von Desinformation, Hass und rechtsextremer Propaganda zu. Immer professioneller nutzen extremistische Akteur*innen soziale Medien, um Stimmungen zu beeinflussen, Menschen zu radikalisieren und demokratische Prozesse zu unterwandern.

    Wie funktionieren diese Strategien? Welche Strukturen und Finanzierungswege stehen dahinter? Und was bedeutet das für unsere demokratische Kultur – für politische Bildung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und für jeden Einzelnen von uns?

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher die Frage, wie wir ein demokratisches, respektvolles und widerstandsfähiges digitales Miteinander gestalten können – und welche Verantwortung Politik, Plattformen, Zivilgesellschaft und jede*r Einzelne dabei tragen.

      Programm 

    18.30 Uhr            Begrüßung

    ·      Sarah Nooren, Referentin, FES Landesbüro BaWü

    18.40 Uhr            Impuls

    ·       Cesy Leonard, Radikale Töchter

    19.00 Uhr            Podiumsdiskussion mit

    ·         Cesy Leonard

    ·         Mathieu Coquelin, Leiter der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX)

    ·         Robin Mesarosch, ehemaliger Bundestagsabgeordneter

                               Moderation: Sara Dahme

    20.00 Uhr            Fragen aus dem Publikum

    20.30 Uhr            Ende der Veranstaltung


  • Verteidigt die Grundrechte

    Redetext von Maria von den OMAS GEGEN RECHTS Tübingen bei der Kundgebung für Zusammenhalt, Respekt und Verantwortung am 23. November 2025 in Hechingen.

    Aufstehen für Demokratie und Menschenwürde

  • Hechingen: Eintreten für Zusammenhalt, Respekt und Verantwortung

    Demo in Hechingen am 23.11.25 gegen AfD-Landesparteitag

    Mehrere hundert Menschen haben am 23. November in Hechingen auf dem Obertorplatz gemeinsam gefeiert und gegen den AfD-Landesparteitag in der nahegelegenen Stadthalle protestiert. Zur Veranstaltung „Für Zusammenhalt, Respekt und Verantwortung – gegen Spaltung und Hetze“  hatte das Hechinger Bündnis für Demokratie und Menschenrechte aufgerufen.

    „Wir OMA GEGEN RECHTS sind die Töchter der Kriegsgeneration. Wir haben beklommen den Auschwitzprozess mitverfolgt und die Abgründe, die offenbar wurden“, sagte Maria von den OGR Tübingen bei der Kundgebung. „Zusammen mit vielen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen treten wir daher auch hier und heute gegen die AfD und für die Unantastbarkeit der Menschenwürde jedes einzelnen Individuums ein, und ebenso für unsere freiheitliche Demokratie.“

    Die ganze Rede finden Sie hier.

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  • Geschützt: Protokoll: Erweitertes Orga-Team 6.11.2025

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  • Landtagswahl am 8. März 2026

    Am 8. März 2026 entscheiden die Wähler*innen von Baden-Württemberg (ca. 8 Millionen Wahlberechtigte) darüber, welche Parteien die künftige
    Landespolitik gestalten. Sie bestimmen, wer künftig im Landtag sitzt, und damit auch,wer in Baden-Württemberg regiert. Hier veröffentlichen wir Wichtiges zur Landtagswahl und Landespolitik, unsere Flyer in verschiedenen Fragen und mehr.


  • Omas, überall (XIV)

    Omas gegen Rechts Waldshut-Tiengen in Aktion (Foto: Urlich Müller)

    Die Badische Zeitung meldete am vergangenen Sonntag, dass es eine Gruppe der Omas gegen Rechts in Waldshut-Tiengen gibt. Die Doppelstadt an der Schweizer Grenze hat rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Omas hier wollen sich besonders für Vielfalt, Toleranz und Demokratie einsetzen.

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  • Schwäbisch Hall: Für eine lebenswerte Zukunft – Klimastreik gegen Rechts

    Stoppt den globalen Rechtsruck, den zunehmenden Rassismus, die Klimakrise, fordern Fridays for Future, die Omas gegen Rechts und andere Organisationen in Schwäbisch Hall. Sie rufen am 21. November zu einem Klimastreik auf. Treffpunkt ist um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Schwäbisch Hall.


  • Stuttgart: Welchen politischen Einfluss haben unsere Gewerkschaften noch?

    Rechtsextreme Organisationen und deren Anhängerschaft bedrohen immer stärker demokratische Errungenschaften wie etwa die Arbeitnehmerrechte. „Welchen politischen Einfluss haben unsere Gewerkschaften noch?“ – eine Antwort auf diese Frage suchen das Netzwerk gegen Rechts und die Gewerkschaft ver.di Baden-Württemberg bei einer Podiumsdiskussion am Dienstag, 18. November, 18 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus.

    Mit dabei:
    Sebastian Friedrich (Moderation) – Autor und freier Journalist für das ARD-Magazin „Panorama“, die Wochenzeitung „Der Freitag“ und Co-Betreiber des Newsletters ueberrechts.de
    Maike Schollenberger, Landeschefin ver.di BW
    Farina Semler, stellv. Landesvorsitzende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) BW
    Danial Bamdadi, Verein zur Bewahrung der Demokratie.

    Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


  • Paroli bieten gegen Hass und Hetze

    Wenn alle zu Hetze und Lügen schweigen, profitieren die Rechtsextremisten. Wie lässt sich  verhindern, dass rechte Parolen gegen Frauen, Ausländer oder Behinderte als „normal“ wahrgenommen werden? Bei einem Workshop der OMAS GEGEN RECHTS  Stuttgart in Kooperation mit der  Evangelischen Erwachsenenbildung im Rems-Murr-Kreis und der Evangelischen Kirchengemeinde in Fellbach  haben rund 20 Teilnehmende erprobt, wie sie auf Provokationen und Aggressionen angemessen reagieren können. Mehr dazu in der Waiblinger Kreiszeitung.


  • Filme gegen Rechts: Nürnberg 45

    Der Trailer zum Film in der ARD-Mediathek

    ..Am 20. November 1945 beginnt der erste der sogenannten Nürnberger Prozesse. Auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofes sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis, wie Franz von Papen, Wilhelm Keitel oder Albert Speer. Nach monatelangen Verhandlungen verhängt das Militärtribunal zehn Todesurteile und sieben Freiheitsstrafen. Drei Angeklagte werden freigesprochen…

    siehe auch:

    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/frankenschau/dokudrama-nuernberg-45-100.html

    https://www.sueddeutsche.de/medien/nuernberg-45-ard-kritik-nuernberger-prozesse-arte-doku-li.3332072?reduced=true