Zwei Generationen – ein Ziel

Unter dem Motto „Zwei Generationen – ein Ziel“ boten die OMAS GEGEN RECHTS Rottenburg und der Mobile Kinder-Kultur-Arbeit e.V. in den Pfingstferien mehrere Projekte an. Kinder und ältere Menschen verbrachten Zeit miteinander, spielten und tauschten Geschichten aus. Damit alle besser verstehen, wie andere denken und fühlen und voneinander lernen.

Als erstes nahmen die Kinder, die Betreuer:innen und eine OMA gemeinsam an einer Probestunde Taekwondo in der Sportschule Ertan in Rottenburg teil. Die Ziele im Taekwondo sind Höflichkeit, Integrität, Geduld und Durchhaltevermögen, Rücksicht und Unbesiegbarkeit. Zu den Regeln gehört u.a., sich für Freiheit und Gerechtigkeit und der Schaffung einer friedlichen Welt einzusetzen.

Die Teilnehmer:innen erhielten einen Einblick – Aufwärmübungen, Dehnen, Ausdauer, Kraft, Selbstverteidigung und Regeln, Begrüßung und Verabschiedung. „Das war anstrengend“ waren sich alle einig – und wirkten zufrieden mit sich. Bei der Abschlussbesprechung meinte ein Mädchen: “Meine Oma ist auch schon 60 Jahre alt.“ Auf den Hinweis, dass ihre Oma dann ja auch noch Taekwondo ausprobieren könne, meinte sie: „Oder zu den OMAS GEGEN RECHTS gehen. Und der Opa auch.“

Beim Spielenachmittag mit den OMAS  war zunächst Erzählen dran. Die Grundschüler:innen berichteten begeistert vom Klettern und vom Teakwandoo. Die OMAS  hatten sehr alte Aufziehfiguren mitgebracht, mit denen die Kinder ihren Spaß hatten. Beim Seilhüpfen danach stellten manche Kinder fest, dass es gar nicht so einfach ist, im richtigen Moment zu springen. Eine Gruppe spielte Flohhüpfen, eine andere „Mensch ärgere dich nicht“. Mit Bellz, bei dem man die leise klingenden Glöckchen vorsichtig herausholen muss, hatten sie ebenfalls ihren Spaß. Und auch beim Pfadfinder-Spiel, bei dem man sich eine Wegstrecke merken musste.