Courage-Schulen: Enkelkinder gegen Rechts

Vor etwas mehr als 30 Jahren präsentierten Cem Özdemir, Ignaz Bubis und Smudo das Projekt „Schule ohne Rassismus“.  Später erhielt der Name den Zusatz „Schule mit Courage“ weil es nicht ausreicht, nur gegen etwas zu sein, sondern weil Werte, die rechtsaußen mit Füßen getreten werden, auch gelebt werden sollten.

Heute umfasst „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ 127 regionale Koordinierungsstellen und fast 400 Kooperationspartner. Dass die damit möglichen Aktivitäten am rechten Rand nicht gerne gesehen werden, zeigen die politischen Altivitäten rechter Gruppen und Parteien. „Eine 2021 veröffentlichte Studie der Fachhochschule Dortmund im Auftrag von Aktion Courage (->PDF) belegte, dass Courage-Schulen verstärkt von rechtspopulistischen Akteuren attackiert werden.“ Courage-Schulen wird nicht nur Indoktrination vorgeworfen, um finanzielle Mittel zu kürzen und staatliche Unterstützung zu streichen, Plakate werden auch mit Hakenkreuzen beschmiert und Schülerinnen und Schüler aus Aktiven-Gruppen auf dem Heimweg bedroht. Trotzdem gibt es heute fast 5.000 Schulen mit mehr als 2,5 Millionen Schülerinnen und Schülern, die sich Courage-Schulen nennen dürfen.(b.)

Quelle: https://www.news4teachers.de/2025/09/30-jahre-schule-ohne-rassismus-fast-5-000-schulen-im-netzwerk-von-rechtsaussen-angefeindet-von-kritikern-als-etikett-ohne-wert-geschmaeht/

Bildquelle: https://www.schule-ohne-rassismus.org/pressemitteilungen/30-jahre-schule-ohne-rassismus-schule-mit-courage/