Brigitte Bardot, so heißt es in der Süddeutschen Zeitung, habe gemacht, was sie wollte. Genauso in ihren Filmen, wie im wirklichen Leben.
Der Unterschied zwischen beiden bestand für die Bardot eigentlich nur darin, dass man im Film die langweiligen Momente des Lebens herausgeschnitten hat. Erstaunlich sei vor allem, so die in München erscheinende Tageszeitung, dass es ihr entgegen all ihrer rechtslastigen Aussetzer nicht gelungen sei, ihren eigenen Mythos einer selbstbestimmten Frau zu zerstören. Zu diesen Aussetzern gehörte der Umstand, dass sie wie Alain Delon eine frühe und treue Sympathisantin des rechtsextremen Front National war, der Vorgängerpartei des heutigen Rassemblement National. Dass sie später nichts mehr mit dieser Partei zu tun haben wollte, soll an dieser Stelle wenigstens zur Kenntnis genommen werden, denn jetzt ist B.B. im Alter von 91 Jahren in Saint-Tropez gestorben.(b.)
