Krüppel gegen Rechts

Die Bewegung „Krüppel gegen Rechts“ entstand als Antwort auf zunehmende rechtsextreme Tendenzen, die das Lebensrecht und die Würde behinderter Menschen infrage stellen. Sie gründet auf der Erfahrung, dass rechte Ideologien oft ein „lebenswertes Leben“ definieren und dadurch Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt fördern. Aktivistinnen und Aktivisten der Bewegung treten dem entschieden entgegen, indem sie öffentlich ihre Perspektive sichtbar machen – als Betroffene und politische Subjekte zugleich. Christian Judith engagiert sich besonders dafür, dass die Gruppe auch im Norden Deutschlands präsent wird, etwa durch lokale Treffen, Bildungsarbeit und Kooperationen mit anderen antifaschistischen Initiativen. Ziel ist es, Solidarität zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen zu stärken und zu zeigen, dass Inklusion und Menschenwürde untrennbar verbunden sind. „Krüppel gegen Rechts“ steht damit für Selbstbestimmung, Widerstand und gesellschaftliche Verantwortung. bi

siehe auch shz.de und Krüppel gegen Rechts