Omas gegen Rechts unterstützen die Seenotrettung

Die OMAS GEGEN RECHTS unterstützen die zivile Seenotrettung im Mittelmeer. „Wir sind sehr stolz, tausendster Bündnispartner von United4Rescue zu sein. Für demokratische Grundwerte und Menschenrechte einzustehen, gehört zu unserem Selbstverständnis“, sagt Carola Witt vom Verein OMAS GEGEN RECHTS Deutschland e.V. „Die zivile Seenotrettung spielte schon bei unserer Gründung 2018 eine wichtige Rolle. Das Sterben an den Außengrenzen erhält seitdem zwar weniger öffentliche Aufmerksamkeit, ist aber nicht weniger wichtig geworden“, fügt Anna Ohnweiler, Gründerin der Initiative und des Vereins hinzu.

United4Rescue vereint nun 1.000 Organisationen, Initiativen, Kirchengemeinden und Unternehmen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Menschen in Seenot im Mittelmeer gerettet werden. Sandra Bils, Gründungs- und Vorstandsmitglied von United4Rescue, sagt: „Als wir United4Rescue vor sechs Jahren gegründet haben, hätten wir nicht gedacht, wie breit die gesellschaftliche Unterstützung für die zivile Seenotrettung werden würde. Dass nun 1.000 Partner – von Kindergärten bis hin zu den OMAS GEGEN RECHTS – die Seenotrettung unterstützen, gibt Hoffnung und Kraft.“

Das stetig wachsende Bündnis fordert auch einen Kurswechsel europäischer Politik: „Das tausendfache Sterben im Mittelmeer ist keine Naturkatastrophe – es ist die Folge europäischer Politik“, so Bils. Das breite Bündnis zeige, dass die gesellschaftliche Mitte in Deutschland nicht wolle, dass flüchtende Menschen an den Grenzen Europas sterben. „Gemeinsam fordern wir eine andere Politik, die Menschenrechte schützt und Leben rettet. Mit United4Rescue geben wir dieser Haltung eine Stimme. Wir schicken Rettungsschiffe in den Einsatz und helfen konkret.“

Allein seit Beginn des Jahres 2026 sind laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 600 Menschen im zentralen Mittelmeer ertrunken. Noch nie gab es so viele Tote in den ersten zwei Monaten eines Jahres.