Lektüre- Empfehlungen der OgR Stuttgart Gruppe Erinnerungsarbeit

Nichts gehört der Vergangenheit an, alles ist noch Gegenwart und kann wieder Zukunft werden.
Fritz Bauer

Erinnerungsarbeit

Susanne Siegert, Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern
muss, München 2025
Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur) tritt für eine demokratisierte Erinnerungsarbeit ein,
die sich auf die Tätergesellschaft und alle Opfergruppen bezieht und von vielen an den eigenen
Wohnorten geleistet wird.
Ausgehend von einem Zitat des Historikers Ulrich Hermann: „Man muss nichts über die SA wissen,
um zu wissen, dass man das Haus des türkischen Nachbarn nicht anzünden darf ‘ erklärt sie die
Notwendigkeit der persönlichen Erinnerungsarbeit folgendermaßen Nur zu wissen, was schon
einmal falsch war , reicht nicht aus, um zu wissen, wie man es heute richtig macht.“ (S. 131)
Axel Schildt, Fünf Möglichkeiten, die Geschichte der Bundesrepublik zu erzählen , Blätter für
deutsche und internationale Politik, 10/1999, S. 1234-1244 PDF
Der Historiker Axel Schildt nennt die folgenden Erzähl-Möglichkeiten : als Erfolgsgeschichte, als
Misserfolgsgeschichte, als Modernisierungsgeschichte, als Belastungsgeschichte und als
Verwestlichungsgeschichte
Stefanie Schüler-Springorum, Unerwünscht – Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten
des NS-Regimes. Frankfurt a. M. , 2025
Sich auf Axel Schildt beziehend stellt die Historikerin Stefanie Schüler-Springorum die
Erzählung der erfolgreichen westdeutschen und gesamtdeutschen Aufarbeitung der NS-Verbrechen
(Weltmeister der Aufarbeitung, Erinnerungsweltmeister) in Frage, indem sie aus der Perspektive der
Verfolgten in Westdeutschland nach 1945 berichtet. „Dieses Buch wird sich vor allem auf jene
Frauen, Männer und Kinder konzentrieren, die ohne ihr Zutun , aufgrund ihrer sozial oder ,rassisch“
definierten Zugehörigkeit verfolgt, versehrt, eingesperrt und ausgebeutet wurden oder ihre geplante
Ermordung durch Zufall üb erlebten: als Juden, als Sinti und Roma, als ,Erbkranke“ und , Asoziale“,
als Zwangsarbeiter und als Homosexuelle.“(S. 22)

Lernen aus der Geschichte

WEIMAR Das langsame Sterben einer Demokratie- und was wir daraus lernen können. ZEIT-
Geschichte, Nr. 4 7 2026
Im Heft: Maximilian Probst, Feuer gegen Feuer, Im Exil entwirft Karl Loewenstein 1937 die Idee
der wehrhaften Demokratie
„ In geschicktem Kalkül – wohl wissend, dass die Demokratie keiner Strömung der öffentlichen
Meinung den vollen Gebrauch der freien Institutionen der Rede, der Presse , der Versammlung und
der parlamentarischen Teilhabe verweigern konnte, ohne sich selbst zu verleugnen – bringen die
Wortführer des Faschismus die demokratische Ordnung systematisch in Verruf und machen sie
funktionsunfähig … bis das Chaos herrscht.“ Zitat von Karl Loewenstein, S. 119
Bruno Frank, Lüge als Staatsprinzip. Erstveröffentlichung aus dem Nachlass,Verfasst 1939 im
Exil,mit begleitenden Texten von Bruno Frank, Erika Mann und Thomas Mann, Berlin, 2. Aufl.
2025Bruno Frank schreibt im Oktober 1939 über Hitler, den er schreien lässt An mir ist alles Lüge,
ich glaube an nichts, stehe für nichts, kenne keine Idee, keinen Standpunkt, kein anderes Ziel als
das eine , mich an der Macht und meinem Raub festzuhalten.“ S. 72
George Orwell, Über Nationalismus. Mit einem Nachwort von Armin Nassehi. München, 4. Aufl.
2020
Orwell verfasste den Text im Mai 1945. Nach Orwell sind die Hauptmerkmale nationalistischen
Denkens Obsession (S. 15 ff), Instabilität (S. 17ff) und Gleichgültigkeit gegenüber der Realität.(8.
20ff) : „Jeder Nationalist ist getrieben von der Überzeugung , dass sich die Vergangenheit ändern
lässt. Er verbringt einen Teil seiner Zeit in einer Fantasiewelt, in der Dinge so passieren , wie sie
geschehen sollten …. und er wird Teile dieser Welt, wenn möglich, in die Geschichtsbücher
übertragen.“ (S. 22)
Im Nachwort schreibt Nassehi: „Wenn Rechtspopulisten heute fordern, man müsse die Bewältigung
der NS-Vergangenheit und die Formen des Gedenkens überdenken, ist das exakt der Versuch , die
Vergangenheit zu ändern, um sich im besten Licht darstellen zu können.“ S. 52
Jens Bisky, Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934, Berlin 2024
Bisky beendet das Buch mit folgenden Worten: „Hitler, wie die Republik ein Kind des Krieges, war
nicht unvermeidlich, aber seine ideologischen Angebote überzeugten eine ausreichende Zahl
Deutscher, bis sie Komplizen im Verbrechen wurden. Die Zeitgenossen registrierten die
Abrechnungs- und Vergeltungsphantasien, den Gewaltkult der Nationalsozialisten , ihren von
Anbeginn auf Vernichtung ausgehenden Antisemitismus. Sie nahmen diese Zeichen weniger ernst
als geboten.
Wer heute auf das Ende Weimars zurückblickt, weiß: Es ist politisch leichtfertig, nicht mit dem
Schlimmsten zu rechnen.“S. 580
Willi Bleicher , Texte eines Widerständigen. Briefe aus dem KZ, Reden und Interviews, Stuttgart
2025
Willi Bleicher hielt am 5.Mai 1978 eine Rede in Esterwegen, abgedruckt unter der Überschrift
„Der Faschismus ist nicht tot“ . „ Nein, sie alle, die Erschlagenen und Gemarterten , wollen nicht
als Märtyrer eingehen in die Geschichte, sondern, wenn ihr Tod einen Sinn haben soll, als
Verpflichtung an uns . Wir dürfen als Überlebende keinen Augenblick an der immer drohenden
Gefahr zweifeln. Es ist nötig, innerlich gewappnet zu bleiben gegen jeden Angriff von rechts.“ S.
425
Ditte Clemens, Schweigen über Lilo. Ravensburger 1993
Lilo Herrmann wurde in der DDR als kommunistische Widerstandskämpferin geehrt, im Westen
wurde sehr wenig über sie berichtet. Sie wurde am 20.6.1938 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Am
80. Todestag wurde von Lothar Letsche mit den Worten des Stuttgarter Bürgermeisters Dr. Rolf
Thieringer (CDU) aus dem Jahr 1989 an sie erinnert: „ Lilo Herrmann ist wegen ihrer politischen
Zugehörigkeit im Mosaik des deutschen Widerstands für manche unbequem – aber entscheidend
sind ihre Gesinnung und Haltung, aus moralischer und menschlicher Substanz heraus für die Sache
der Menschlichkeit das Leben zu wagen. Nicht Lilo Herrmanns Zugehörigkeit zu
kommunistischen Gruppierungen ist entscheidendes Kriterium , sondern ihr glaubwürdiges,
unerschütterliches Bekenntnis zur Verantwortung für Menschlichkeit und Frieden. Menschlichkeit
hat kein Parteibuch, sie ist die Würde des Menschen.“ (www. Lpd-b w. de,li sei otte- herrmann- frau-
im-focus)
Ronen Steinke, Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht, mit einem Vorwort von Andreas
Voßkuhle, München, 8. Aufl. 2024
„Als Chef der Anklagebehörden zunächst in Braunschweig, später in Frankfurt am Main machte
Fritz Bauer die nationalsozialistische Willkürherrschaft zu einem Gegenwartsthema in der jungenBundesrepublik. Er zwang eine Gesellschaft zum Hinsehen, die weithin nicht willens war, ihre doch
so offensichtlich gegenwärtige Vergangenheit in ihre Selbstbeschreibung einzuweben.“ Vorwort 8. 9
Kevin Schmidt, Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Stuttgart 1939-1945. Stuttgart 2025,
Kevin Schmidt schreibt in Bezug auf Christopher R. Browning, Ganz normale Männer, . Das
Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung“ in Polen, Hamburg 2019/1993:
„ Die Verantwortung für das erlittene Unrecht der Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs
kann also nicht nur auf die nationalsozialistische Führung abgeschoben werden, sondern basierte
immer auch auf individuellen Entscheidungen ganz normaler Menschen im Alltag.“ S. 306
Liberalismus und Nationalsozialismus, Eine Beziehungsgeschichte, hrsg. von Elke Seefried,
Emst Wolfgang Becker, Frank Bajohr und Johannes Hürter, Stuttgart 2020
Im Buch gibt es den Text von Kristian Buchna zu ..Liberale“ Vergangenheitspolitik , Die FDP und
ihr Umgang mit dem Nationalsozialismus, S. 407 ff Buchna zitiert Willy Max Rademacher,
einstiges Mitglied der DDP und langjähriger Vorsitzender der FDP in Hamburg , der in einem Brief
vom 11.1.1961 an Erich Mende beklagt: „Immer wieder ist es die nicht bewältigte Vergangenheit,
die gerade in unseren Reihen im Sinne einer … Generalamnestie benutzt werden soll, um nicht nur
zu vergeben, sondern um gleichzeitig total zu vergessen.“ S. 407
Frederik Schindler, Hocke. Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Freiburg im Breisgau
2025
Schindler über die AfD: „Betrachtet man … .die gesamte Geschichte der Partei, ist Hocke
zweifellos der zentrale Treiber der Radikalisierung. Seine Ideologie ist es, die das Profil der Partei
nachhaltig verändert hat und heute inhaltlich tonangebend ist.“ S. 15
„Hocke kündigt für die Umsetzung seines Projekts einschneidende Schritte an. In Bezug auf eine
Massenabschiebung von Migranten sagt er voraus, die „neue politische Führung“ – der er natürlich
selbst angehören will – werde „schwere moralische Spannungen“ auszuhalten haben: Sie muss aller
Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen , die ihrem eigentlichen moralischen Empfinden
zuwiderlaufen.“ Bei dem „großangelegten Remi grati onsprojekt“ werde man um eine Politik der
„wohltemperierten Grausamkeit“ nicht herumkommen. „ Das heißt, dass sich menschliche Härten
und unschöne Szenen nicht immer vermeiden lassen werden.“ Hocke deutet zudem an, dass nicht
nur Migranten von seinem „Remigrationsprojekt“ betroffen sein würden. Er kündigt einen
„möglichen Aderlass“ an: Man werde „leider ein paar Völksteile verlieren, die zu schwach oder
nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu
widersetzen“, schreibt er.“ S. 132

Zivilgesellschaft und gegenwärtige Zeitzeugenschaft zur Bewahrung der Demokratie

ZIVILGESELLSCHAFT Aus Politik und Zeitgeschichte, 13/2026, März 2026
aus dem Editorial:
„Als Garant für demokratische Teilhabe war zivilgesellschaftliches Engagement in der öffentlichen
Debatte lange Zeit ausschließlich positiv besetzt. In den vergangenen Jahren hat sich das Feld
jedoch politisch zunehmend aufgeladen; viele zivilgesellschaftliche Akteure stehen seither verstärkt
unter Rechtfertigungsdruck und ihr Engagement wird kritischer beäugt denn je.“ S. 03
Maximilian Steinbeis, Die verwundbare Demokratie. Strategien gegen die populistische
Übernahme, München 2024
„Keine noch so genial konstruierte Verfassung kann jemals allen denkbaren Bedrohungsszenarien
vorbeugen. Dies zu erwarten hieße die Verfassung mit „Ansprüchen überfrachten, die sie nicht
einlösen kann.“ S. 231
Steinbeis zum demokratischen Dilemma: „ Das Erfolgsrezept der autoritären Populisten ist,
dieses Dilemma strategisch auszubeuten. Sie nähren sich von seiner Unentschiedenheit. Was immerihre Gegner tun, um es nach der einen oder anderen Seite hin aufzulösen , bringt sie ihrem Ziel
näher. Die liberale Demokratie zu ihrer Abwehr immer „wehrhafter“, repressiver und autoritärer zu
machen bringt sie ihrem Ziel näher.Das Gegenteil zu tun, ihnen hilf- und wehrlos jede
Obstruktionsmöglichkeit einzuräumen und sich mit ihnen in Talkshows und TV-Duellen „inhaltlich
auseinanderzusetzen“ , als seien sie eine politische Kraft wie jede andere , bringt sie ihrem Ziel
ebenfalls näher.“ 8. 232
Arne Semsrott, Machtübernahme. Was passiert, wenn Rechtsextremisten regieren, Eine Anleitung
zum Widerstand,München 2024
„Der Kampf um die Demokratie ist ein Kampf um öffentliche Räume. Demokratische Proteste auf
der Straße machen sichtbar, dass viele Menschen bereit sind, Widerstand gegen Rechtsextremismus
zu leisten. Wenn öffentliche Räume offen bleiben, gewinnt die Demokratie. Alle Menschen sind
dafür verantwortlich. Beamte, Gewerkschaften, Richter*innen, Unternehmen, Medien,
Zivilgesellschaft, die CDU, Kulturschaffende, Kirchen, Wissenschaft, Sport.“ S. 218
Arne Semsrott, GegenmachtDie Zivilgesellschaft schlägt zurück, Eine Anleitung für eine
demokratische Offensive, München 2026
„Die Zukunft ist offen. Wir können sie aktiv gestalten. Politik ist nichts, was uns passiert, sondern
etwas, das wir machen. Das Potential für eine Gegenmacht ist da.“ S. 186
Timothy Snyder, illustriert von Nora Krug, Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den
Widerstand, München, 2. Aufl. 2022
Lektion 1: Leiste keinen vorauseilenden Gehorsam
Lektion 2: Verteidige Institutionen
„Lektion 13 Praktiziere physische Politik : Macht will, dass es sich dein Körper in einem Sessel
bequem macht und deine Gefühle sich vor der Mattscheibe auflösen. Geh hinaus. Bewege deinen
Körper an unvertraute Orte mit nicht vertrauten Menschen. Gewinne neue Freunde und marschiere
gemeinsam mit ihnen.“ S. 15
Jakob Springfeld , Jung, ostdeutsch, gegen rechts. Weinheim Basel, 2024
Jakob Springfeld, geb. 2002 in Zwickau, schreibt … .nichts ist wichtiger in diesen Zeiten als
unsere Zivilgesellschaft zu stärken. Unsere Demokratie und unser Rechtsstaat sind nicht so
wehrhaft, wie es viele behaupten. Wir Aktivistinnen in Zwickau , in Sachsen, ja, in ganz
Deutschland warnen immer wieder vor dem Rechtsruck in unserem Land.“ S. 176/177
Jakob Springfeld , Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert. Warum das Erstarken der
Rechten eine Bedrohung für uns alle ist, Köln 2024
„Sollten wir …. zulassen, dass Antidemokratinnen mit demokratischen Mitteln diese Demokratie
aushebeln können? Ich denke, nein. Ein AfD-Verbot sollte zumindest juristisch geprüft werden. Die
Meinungen und der Hass gehen dadurch trotzdem nicht weg , und deswegen muss sich , müssen
wir, grundlegend etwas ändern :Wir können uns ein fortlaufendes Verantwortungspingpong, also
das Projizieren von Schuld entweder nur auf Ost- oder nur auf Westdeutschland nicht mehr
leisten.“ S. 194/195
Ilko-Sascha Kowalczuk, Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten,
München 2026
Das Buch von Kowalczuk ist ein sehr persönliches Plädoyer für das Eintreten für Freiheit und
Demokratie. Das Buch endet mit seinem Text vom 5.11.1989 für eine Memorial-Gesellschaft und -
statt eines Nachwortes – mit einer Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk von Wolfgang
Mattheuer „Jahrhundertschritt.“
Das Buch beginnt mit 10 Grundsätzen.Grundsatz 7: „Demokratie ist keine Dienstleistungseinrichtung, die liefern muss. Sie ist auch keine
Angelegenheit allein des Staates, der Parlamente oder der Gerichte. Demokratie funktioniert nur mit
einer lebendigen Zivilgesellschaft, die widerspricht, protestiert, mitmacht, organisiert, revidiert,
herausfordert, selbst tut, Verantwortung übernimmt.“
Matthias Brandt, NEIN SAGEN. Über den 20.Juli 1944, meine Eltern und persönliche
Verantwortung heute, 7. Aufl. 2026
In seiner Rede in der Gedenkstätte Plötzensee zum Widerstand des 20. Juli 1944 entwickelt
Matthias Brandt aus dem Widerstand gegen die NS-Diktatur die Forderung, Verantwortung für die
Gegenwart zu übernehmen. „… denke ich, dass wir Lehren aus der Geschichte ziehen müssen . Um
uns zu erinnern, wie schnell Sprache verroht, wie leicht Menschen aus der Gemeinschaft
herausdefiniert werden können , wie still es werden kann, wenn die Feinde der Demokratie laut
werden. Wie brüchig eine Demokratie sein kann, die auch ich für selbstverständlich hielt.“
Deswegen geht es heute darum, rechtzeitig zu widersprechen.“ S. 61
„Wer die Geschichte kennt, erkennt in alldem , was gerade geschieht, keine harmlosen Ausreißer .
Sondern ein Muster. Und wer dieses Muster erkennt, hat, glaube ich, eine persönliche
Verantwortung, es zu benennen.“
Michael Kraske und Dirk Laads, WIDERSETZT EUCH ! Wir wir gemeinsam den neuen
Faschismus besiegen, Köln 2026
Kraske und Laads beginnen ihr Buch mit einem Zitat von Sophie Scholl (NS-Widerstandsgruppe
„Weiße Rose“) : „Man darf nicht nur dagegen sein, man muss etwas tun.“
Etliche Aussagen im Buch sind mit einem ! hervorgehoben gedruckt.
„Gegen den neuen Faschismus braucht es aktiven, dauerhaften und breiten Widerstand.“ S. 56
„Die Omas gegen Rechts machen vor, wie es geht: aktiv werden, zusammen schließen, Netzwerke
bilden und in der eigenen Region loslegen!“ 8. 70
„Raus aus der lähmenden Schweigespirale und den Mutigen helfen. Den öffentlichen Raum als
einen Ort verteidigen, wo alle demokratischen Stimmen zu Wort kommen können.“ S. 74
„Das Grundgesetz sieht gerade eine Demokratie vor, die sich rechtzeitig wehrt und nicht erst, wenn
sich die Gefahr voll ausgeprägt zeigt.“ S. 111 (sjm)

Stand August 2026