• Krüppel gegen Rechts

    Foto von Gerson Lozano auf Unsplash

    Die Initiative „Krüppel gegen Rechts“ aus Kassel warnt vor der AfD und einer zunehmenden Menschenfeindlichkeit. Gründerin Claudia Buntzel, die eine psychische Beeinträchtigung hat, erklärt, die Gruppe setze sich „für Menschenrechte und gegen rechte Hetze“ ein. Sie weiß, dass der Name provoziert, sieht darin aber eine bewusste Wiederaneignung eines Schimpfworts. „Der Name macht mit Stolz auf ein Thema aufmerksam: Wir waren die, die früher umgebracht wurden“, sagt Buntzel. Die bundesweite Bewegung knüpft an die „Krüppelbewegung“ der 1980er-Jahre an, die bereits mit dem Begriff provozierte, um Diskriminierung sichtbar zu machen.(bi.)


  • Omas, überall (XVI)

    Der Protest gegen rechtsextreme Aufmärsche in Nürnberg nimmt an Dynamik zu. Besonders im Umfeld des weltberühmten Christkindlesmarkts formiert sich Widerstand: Die Initiative „Omas gegen Rechts“ erhält zunehmend Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von Geschäftsleuten. Viele Betreiber von Weihnachtsbuden beklagen Umsatzeinbußen, weil die rechtsextremen Kundgebungen in der Innenstadt Besucher abschrecken und für ein Gefühl von Unsicherheit sorgen.(bi.)


  • Hechingen protestiert gegen den AfD-Parteitag am 23. November

    Mit dem Aufruf „Für Zusammenhalt, Respekt und Verantwortung! Gegen Spaltung und Hass“ lädt das Hechinger Bündnis für Demokratie und Menschenrechte zum Protest gegen den Landesparteitag der AfD am 23. November in der Stadthalle in Hechingen ein. Am 22. und 23. November sind auf dem Obertorplatz mehrere Aktionen geplant. Am Samstag, 22. November, gibt es ab 16 Uhr Informationen und einen Laternenumzug. Am Sonntag laden die OMAS GEGEN RECHTS und andere Organisationen dort ab 10.30 Uhr zum Treffen ein, um 13 Uhr beginnt die Kundgebung.